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Clubsterben in Berlin – Vernetzen gegen Verdrängung!
Donnerstag, 25. April 2019,  8:00pm - 11:00pm
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Clubsterben in Berlin – Vernetzen gegen Verdrängung!

Zweites Treffen: Presse/Politik/Öffentlichkeitsarbeit

Vorweg: Auch dieser Abend bietet einen geschützter Raum, von und für Menschen, die kinky und/oder queer sind, und sich untereinander offen in einem sicheren Rahmen und einer vertrauensvollen Atmosphäre anonym austauschen wollen. Für Pressevertreter ist deshalb dort leider noch kein Platz.

In diesem Treffen können wir folgende Punkte weiter diskutieren und Lösungsvorschläge formulieren und Aktivitäten dazu planen:
(weitere Punkte sind willkommen …)

(1) Umgang mit der Presse
Wie wollen wir mit der Presse in Kontakt treten? Was hilft der Szene, was hilft den Clubs? Wie kann die Presse helfen das Bild von BDSM zu verändern, wie können wir als Szene selber das Bild prägen? Gehen wir proaktiv auf die Presse zu? Wer führt die Interviews? Was bieten wir, was wünscht die Presse, wo lauern Gefahren?

(2) Idee: Podcast aus der Szene

(3) Politische/Gesellschaftliche Meinungsbildung
These: Bereits die Sichtbarkeit von Sexualität wird von der Bevölkerung/den Vermietern als Problem wahrgenommen, nicht erst spezifisch Veranstaltungen mit BDSM Kontext. Sobald Sex im Spiel ist wird es schwierig Räume zu finden. Sexuell konnotierte Veranstaltungen haben ein Schmuddel-Image. Spontane Assoziation: Veranstaltungen, die Sex zum Thema haben, implizieren „Probleme“: Prostitution, Missbrauch, Gewalt. Selbst das Wort „sexuell“ irritiert. Wie lässt sich unter diesen Voraussetzungen ein positives, der Szene gemäßes und realistisches Bild von BDSM zeichnen, das zeigt, in wiefern BDSM zur Vielfalt sexueller Ausdrucks- und Lebensformen gehört. Können wir etwas anbieten? Kann die Gesellschaft etwas von dieser Art der Sexualität lernen? Haben wir als Szene verbündete?

(4) Politische Neutralität, Kampfgeist
Das Interesse der Politik war bisher überraschend groß. Wie gehen wir damit um? Macht es Sinn die Angebote einzelner Parteien zu nutzen? Sollten wir versuchen politisch unabhängig zu bleiben, also nicht zum Spielball parteipolitischer Imagekampagnen zu werden? (Stichwort Pinkwashing) - Wie stehen wir zu Ämtern und Polizeiaktionen und ihrem repressiven Charakter, auch wenn ihr Vorgehen rechtsstaatlich nicht zu beanstanden ist?

(5) Idee: Kontakt zur Politik aufnehmen (proaktiv)
Wollen wir die die Queerpolitischen Sprecher der Parteien einfach mal besuchen? Worüber wollen wir mit ihnen sprechen?

Moderation durch NN und Achim.

Bitte achtet darauf, rechtzeitig einzutreffen. Wir fangen pünktlich an.

Ort Sonntagsclub e.V. (im Glasraum), Greifenhagener Straße 28, 10437 Berlin - Prenzlauer Berg
Cost: frei; Dress code: Straßensachen